ekzMedienservices - Logging
Allgemein
- Im Fehlerfall kann man mehr Informationen zu dem Fehler zu gewinnen indem man in der Schnittstelle die Protokollierung aktivieren.
- Darüber hinaus kann auch noch ein Traccing aktiviert werden.
Gilt für
- ekzMedienservices-Schnittstelle allgemein
Logging ändern
- Starten Sie im Installationsverzeichnis der ekzMeidenservices, im Unterordner BIN das Programm Bond.ekzonline.Configurator.exe.
- Melden Sie sich an den ekzMedienservices mit dem Master-Passwort an.
Logging
-
Unter Logging ändern bearbeiten Sie die Einstellungen zu Art und Ort der Speicherung von Informationen zur Anwendung sowie von wichtigen kommunizierten Daten.
- Beim Logging-Level haben Sie die Auswahl zwischen folgenden Logging-Leveln:
- ALL: Alle Informationen werden protokolliert.
- DEBUG: Erweiterte Informationen für Entwickler zur Fehlersuche
- INFO: Fehler, Warnungen und auch Ereignisse, die keine Fehler sind
- WARN: Warnungen
- ERROR: Fehler, unbehandelte Exceptions
- FATAL: Fatale Fehler
- OFF: Keine Informationen werden protokolliert.
- Die Level liefern von ALL bis OFF absteigend viele Informationen im Protokoll. Ein Level beinhaltet immer die darunter liegenden Level. Das DEBUG-Level schließt z. B. sämtliche anderen Level mit ein, das FATAL-Level schließt alle anderen Level aus.
- Standardeinstellung ist Level OFF. Wir empfehlen im Fehlerfall das Level DEBUG zu verwenden, im Normalbetrieb OFF oder ERROR.
- Sie ändern das Logging-Level über das Konfigurator-Programm. Die Level ALL und OFF müssen Sie hingegen direkt in der Datei ekzMedienService.config ändern.
Hinweis: Beachten Sie, dass bei gewähltem Level ALL die Log-Dateien sehr groß werden können. - Bei Logging-Pfad wählen Sie den Pfad aus, unter dem die Log-Dateien erstellt werden sollen.
Hinweis: Achten Sie darauf, dass die auf dem Microsoft IIS gehostete ekz-Medienservices-Anwendung Schreibzugriff auf das Logging-Verzeichnis besitzt, sonst bricht die ekz-Medienservices-Anwendung mit Fehler ab. - Das Standardverzeichnis (bei Nichtangabe des Wertes) ist das Verzeichnis, in dem die ekz-Medienservices-Anwendung liegt, z. B.: C:\inetpub\wwwroot\ekzMedienservices.
- Die Log-Datei heißt ekzMedienservice.perm.pro.
Tipp: Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen die Größe der Log-Da¬tei, vor allem wenn das Logging-Level DEBUG aktiv ist. Sie können die Log-Dateien löschen oder archivieren. Beachten Sie jedoch, dass bei dem Log¬ging-Level DEBUG, auch benutzerbezogenen Daten der Bibliotheksbenut¬zer gespeichert werden. Diese Dateien sollten daher nicht archiviert, sondern gelöscht werden.
-
Nach dem Vornehmen der Einstellungen klicken Sie auf Speichern. Die erfolgreiche Übernahme Ihrer Logging-Einstellungen wird als Hinweis angezeigt. Damit ist die Konfiguration der ekz-Medienservices-Anwendung abgeschlossen. Um die ekz Medienservices nutzen zu können, nehmen Sie die Konfiguration für Ihr BIBLIOTHECAnext-System vor.
Tracing aktiveren
Um zusätzlich auch das Tracing der ekzMedienservices müssen Sie die Datei web.config im Installationsverzeichnis der Schnittstelle editieren:
- Suchen Sie den Eintrag messageLogging und setzen Sie ihn auf die foilgenden Werte:
- <messageLogging logEntireMessage="true" logMalformedMessages="true" logMessagesAtServiceLevel="true" logMessagesAtTransportLevel="true" maxMessagesToLog="500"/>
Protokolle
- Jetzt werden im Verzeichnis der EKZ Medienservices zwei Dateien angelegt (tracing.. und message..). Sind nachvollziehbar keine Vollkatalogisate herübergekommen, obwohl das Häkchen für den Datensatz in den Medienwelten gesetzt war, kann das Tracing wieder deaktiviert werden. Ansonsten muss die nächste Bestellung abgewartet werden.
- Nun führen Sie erneut eine Bestellung über die Medienservices durch. Wenn der Fehler wieder auftritt, senden Sie uns anschließend die erzeugte ekzMedienservice.perm.pro und die app_messages.svclog zu. Das Filelevel sollte dann entsprechend wieder auf den Ursprungswert gesetzt werden, damit die Datei nicht zu groß wird. Selbiges gilt für die Einstellungen in der web.config.
